«Ich spüre: Der Weg stimmt!»

WWZ AG on 21.11.2018 20:00:00

 

Angehende Netzelektriker sind gerade in der Schweiz ausserordentlich begehrt. Der 17-jährige Leandro Sassano hat im Sommer 2018  seine Lehre bei WWZ begonnen. Im Interview gibt er Auskunft über seine Erfahrungen und Erwartungen. 

 

Leandro, du hast im Sommer deine Netzelektriker-Ausbildung bei WWZ begonnen. Was hast du dabei bereits erlebt?

Zunächst einmal gab es fünf Wochen überbetriebliche Kurse in Emmenbrücke, weitere Lehrgänge folgen. Dabei wurden mir alle praktischen Grundlagen zum Beruf vermittelt. Ich kann also heute bereits einen Hausanschlusskasten einbauen, längere Kabelzüge verlegen oder das WWZ-Team beim Anschluss einer Trafostation unterstützen.

Was war der Anlass für dich, die Ausbildung als Netzelektriker anzufangen?
Anfangs wollte ich Landschaftsgärtner werden, merkte aber bald, dass dies doch nicht das Richtige für mich ist. Bereits im zweiten Sekundarschuljahr hatte ich an einer Messe Einblicke in den Beruf des Netzelektrikers gewonnen. Nach einer Schnupperlehre bei WWZ war für mich der Fall dann klar!

Du wohnst in Zürich. Weshalb also gerade WWZ?
In der Freizeit spiele ich begeistert Eishockey und trainiere vier Mal pro Woche bei den EVZ-Junioren. Über meinen Freundeskreis bin ich also schon ziemlich auf Zug fokussiert. Ausserdem hatte ich schon im Vorfeld viel Gutes über WWZ gehört.

Was begeistert dich speziell in deinem Tätigkeitsfeld?
Mich fasziniert die Zusammenarbeit im Team bei unterschiedlichen Anschlussarbeiten, wenn etwa Stromkabel oder Glasfaserleitungen nach komplexen Mustern durch die Schächte gezogen werden.

Wie decken sich deine Erwartungen mit deinen bisher gemachten Erfahrungen?
Sehr gut. Ich spüre deutlich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Worauf freust du dich beruflich am meisten?
Darauf, selbständig zu arbeiten und Aufträge von A bis Z erledigen zu können.

Wie hast du den Wechsel vom Schüler- zum Berufsleben erlebt?
Der frühe Start morgens um sieben Uhr war anfangs sicher nicht ganz leicht. (Lacht.) Natürlich habe ich heute auch weniger Freizeit, aber daran gewöhnt man sich schnell.

Viel Stoff in kurzer Zeit: Wie verarbeitest du das neu Gelernte?
Die überbetrieblichen Kurse zu den Grundlagen des Berufs haben mir den Start in der Praxis sehr erleichtert. So konnte ich im Betrieb von Anfang an aktiv mitarbeiten.

Wem würdest du eine Netzelektriker-Lehre besonders empfehlen?
Technisches Interesse mal vorausgesetzt – Wetterfestigkeit und eine gewisse Grundfitness sind sicher hilfreich. (Schmunzelt.)

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Natürlich möchte ich meine Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestehen. Dann kommt die Fahrprüfung an die Reihe, und auch im Eishockey will ich weiterhin aktiv sein.


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